„1914/1918 –
Not Then, Not Now, Not Ever“ –
Pressemitteilung Landkreis Osnabrück

By 22. November 2018Medienberichte

„1914/1918 – Not Then, Not Now, Not Ever“
Ausstellung im Reichstag setzt besonderes Friedenszeichen

Pressemitteilung Landkreis Osnabrück

100 Jahre erster Weltkrieg

Berlin. Eine ganz besondere Ausstellung wurde jetzt im Reichstagsgebäude in Berlin eröffnet:
1914/1918 – Not Then, Not Now, Not Ever“ zeigt Arbeiten von international renommierten Künstlerinnen und Künstlern, die ein Jahrhundert nach Kriegsende ein eindringliches Zeichen für den Frieden setzen. Mit dabei sind unter anderem Werke von Christian Boltanski, Monica Bonvicini, Anish Kapoor, Jana Sterbak, Roman Ondak und Günther Uecker. Initiator des Projektes, das mit Unterstützung des Landkreises Osnabrück und zahlreicher Sponsoren realisiert wurde, ist der Osnabrücker Künstler Volker-Johannes Trieb.

Das Ende des Ersten Weltkrieges wurde mit der Unterzeichnung der Pariser Vorortverträge und des Versailler Vertrags von 29 Staaten besiegelt, während Russland und die Ukraine zuvor bereits einen Separatfrieden geschlossen hatten. 31 Künstler und Künstlerinnen aus diesen am Ersten Weltkrieg beteiligten Staaten beteiligen sich an dem hochkarätigen Kunstprojekt. Ausgangspunkt aller Ausstellungsobjekte bildet jeweils ein Quader aus Eichenholz, der den beteiligten Künstlern zur individuellen Gestaltung zur Verfügung gestellt wurde. Er stammt aus einem im 1. Weltkrieg umkämpften Frontabschnitt im Elsass. Unterstützt haben die Organisation der Ausstellung der renommierte Kunstexperte Till Breckner sowie der international bekannte Kurator Mattijs Visser.

Die Ausstellung wurde von Bundestagspräsident Dr. Wolfgang Schäuble und dem Landrat des Landkreises Osnabrück, Dr. Michael Lübbersmann, eröffnet. „Die aus Eichenholzquadern entstandenen Werke könnten unterschiedlicher kaum sein, mit künstlerischen Mitteln setzen sie verschiedene Akzente, doch alle erzählen eindrücklich vom Schrecken des Krieges, von psychischen und physischen Verwundungen, von Zerstörung und vom Frieden,“ so Schäuble in seiner Ansprache.

„Es erfüllt mich mit großem Stolz, dass dieses internationale Kunstprojekt, das seinen Ursprung im Osnabrücker Land hat, hier im Reichstagsgebäude ausgestellt werden kann“, ergänzte Lübbersmann. Als der Künstler Volker-Johannes Trieb ihm vor mehr als drei Jahren erstmals seine Idee vorgestellt habe, habe er nicht zu hoffen gewagt, dass sich so hochkarätige zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler aus den 31 Nationen beteiligen würden. Auch die Ausstellung im Berliner Reichstagsgebäude oder die bei den Vereinten Nationen in New York geplante Präsentation sei lediglich eine Vision des Künstlers gewesen.

Doch er habe die gewünschte administrative und finanzielle Unterstützung mit Freude zugesagt, berichtete Lübbersmann weiter: Die Idee habe ihn begeistert und die Aussagekraft und Alleinstellung des Projektes habe sich sehr früh abgezeichnet. Dank des beständigen Engagements und der großzügiger Unterstützung von mehr als 60 Unternehmen und Privatpersonen aus der Friedensregion Osnabrück, bei denen der Landrat sich ausdrücklich bedankte, wird das Ausstellungsprojekt noch bis zum 6. Januar 2019 im Deutschen Bundestag zu sehen sein. Anschließend werden die Werke im New Yorker Hauptquartier der Vereinten Nationen präsentiert.

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